Spielende Eltern

Wer Kinder hat, der kennt das: man beschäftigt sich mit den Kindern, spielt mit ihnen und manchmal spielt man auch für die Kinder. Dabei fiel meiner Frau und mir die dabei entstehende Kreativität auf.

Etwas Neues entsteht

Man spielt mit dem Kind (bspw. Bauklötze) und auf einmal ist etwas ganz anderes für das Kind interessant. Man sitzt da also auf dem Boden und hat diese Bauklötze vor sich. Aber zum Glück ist man ja nicht alleine. Wir fangen also an, verschiedene Wettbewerbe auszutragen: wer baut den höheren Turm, welcher Bauklotz fungiert länger als Kreisel (alleine das „kreiseln“ eines nicht dafür vorgesehenen Objektes ist schon eine Herausforderung!) oder wer schafft es, dass Aufziehauto kurz vor einem Hindernis auslaufen zu lassen?

Wir feiern also unsere eigenen olympischen Spiele!

Immer neue Herausforderungen entstehen. Das Kind hat seine helle Freude daran. Wobei manch ein skeptischer Blick durchaus auch vorhanden war.

Am Ende gibt es natürlich keine Verlierer – wir haben als Familie gewonnen, denn wir haben aktive Zeit miteinander verbracht, gelacht und unser Hirn neu herausgefordert.

Und wir haben dadurch noch mehr gehabt.

Kreativität

Unser Hirn hat sich, angetrieben durch die Spielzeuge, den Spieltrieb unseres Kindes und die Zeit am Boden mit Kreativität auseinander setzen dürfen. Wir haben Neues probiert, Sachen miteinander verbunden, uns gegenseitig eingebunden und immer mal wieder etwas anderes ausprobiert.

Am nächsten Tag habe ich das Resultat gemerkt. Ich war so abgelenkt von anderen Gedanken plus einer anderen Beschäftigung (Spiele spielerisch finden), dass sich mein Kopf voll auf Kreativität einstellen. Ich habe also am darauffolgenden Tag viel geschrieben, Lösungen für Probleme auf Anhieb gefunden und war lockerer, ja sogar spielerischer in meinen Gedanken.

Seitdem freue ich mich auf jede neue Session (die fast jeden Abend stattfindet) und bin schon immer gespannt, welche neue Disziplin uns für unsere kindliche Olympiade einfallen wird!

Empfehlung

Man braucht jetzt dafür nicht unbedingt Kinder zu haben, um den Kopf frei zu bekommen und sich Kreativ zu betätigen.

Man kann aber schauen, dass man genau in diesen Zustand verfällt. Sei es durch Dinge verändern (schon mal die Möbel umgestellt und sich anders aber dennoch zu Hause gefühlt?), Neues versuchen (ohne Werbung machen zu wollen – ich bekomme auch kein Geld dafür! Aber wann habt ihr euch das letzte Mal mit Lego beschäftigt? Was es da alles inzwischen gibt) oder etwas anders machen (Frühstück zum Abendessen! Hat man früher ja auch ab und an gemacht (Cornflakes) – also ich habe das getan!). 

Dadurch findet man wieder neue Wege, bekommt einen freien Kopf und merkt auf einmal, dass man insgesamt dafür nicht viel braucht.

Und wer weiß, was man dabei für neue Talente (wieder-) entdeckt?!

 

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